Informationen zur Friedhofsverwaltung und aktuellen Entwicklungen in Liebling

Nachtrag zu meinem Rundmailschreiben vom Oktober 2025
und LR vom Dezember 2025
Schifferstadt Dezember 2025

Lieb Landleute aus Nah und Fern,

wie bereits in meinem vorangegangenen Schreiben erwähnt, habe ich neue, bedeutsame Erkenntnisse
gewonnen, die aufgrund ihrer Brisanz und Wichtigkeit einen unbestreitbaren Nachweis erforderten.
Dieser Nachweis liegt nun vor.

Zunächst war ich unsicher, ob ich diese Informationen überhaupt veröffentlichen sollte, da ich davon
ausging, dass dies hohe Wellen schlagen würde. Doch nach reiflicher Überlegung halte ich es für
notwendig, die Situation klarzustellen.

Am 11. November 2025 führte ich in Baden-Baden ein Gespräch mit Heinrich Erk, Adam
Arnold und Friedrich Schied, um die aktuelle Situation zu besprechen. Das Ziel war es, gemeinsam
mit den Bürgern von Liebling eine Lösung zu finden und die nächsten Schritte zu klären.
In den Gesprächen wurde deutlich, dass die Landsleute von Liebling über die Situation rund um die
Kirche und die Friedhöfe informiert werden wollen. Nur so können sie sich eine eigene, fundierte
Meinung bilden. Daher wurde mir geraten, die Informationen auch dem Kirchenbezirk Mühlbach
mitzuteilen, zu dem die Kirchengemeinde Liebling gehört. Diese Mitteilung habe ich in Form einer
Petition vorgenommen. Sobald ich eine Antwort erhalte, werde ich die Informationen umgehend auf
unserer Homepage https://liebling-friedhof.de unter dem Punkt „Verein / Wichtige Mitteilungen“
veröffentlichen.
Es ist wichtig zu wissen, dass seit der Gründung der politischen Gemeinde Liebling im Jahr
1786 die Friedhöfe gesetzlich im Besitz der Gemeinde Liebling sind. Das bedeutet, dass alle Pflege-
und Nutzungsmaßnahmen mit der Gemeinde und dem Bürgermeister besprochen werden müssen
Am 23. März 2024 erhielt ich von Frau Eberle Waltraut folgende Mitteilung:
„Ich möchte Sie bitten, diese Vereinbarung für null und nichtig zu erklären und sich anderweitig Hilfe
im Ort zu suchen. Seit fast 20 Jahren kämpft unser Herr Pfarrer um die Eintragung der beiden Friedhöfe

ins Grundbuch. Dafür benötigt er die Zustimmung des Bürgermeisteramtes, doch dieses verweigert die
Zustimmung. Es geht sogar so weit, dass das Bürgermeisteramt kürzlich heimlich die ‚Comuna
Liebling‘ als Eigentümer eingetragen hat.
Seit 2020 kämpfe auch ich mit dieser Angelegenheit. Jetzt, wo ich fast am Ziel bin, funken Sie mir mit
Ihrem Handeln dazwischen.
Ich erwarte, dass Sie sofort Abstand von Ihrer Vereinbarung nehmen, bevor der Bürgermeister
irgendwelche Leute auf den Friedhof schickt.“
In dieser E-Mail stellt sich die Frage, was Frau Waltraut mit der Aussage meint: „Jetzt, wo ich
fast am Ziel bin, funken Sie mir mit Ihrem Handeln dazwischen.“ Will sie die Friedhöfe verfallen
lassen, um sie für andere Zwecke zu nutzen, etwa als Solarpark oder Spekulationsobjekt?
Auf meine Nachfrage bei Pfarrer Sinn, welche offizielle Funktion Frau Waltraut in der
Kirchengemeinde Liebling innehat, erhielt ich keine Antwort. Daraus schließe ich, dass sie keine
offizielle Funktion hat.
In der E-Mail vom 11. November 2025 schrieb Pfarrer Sinn:
„Der Friedhof gehört den Lieblingern und nicht mir! Sie sollen sich darum selbst kümmern. Ich kann
mich nicht um das kümmern, was die Vorfahren in 300 Jahren vernachlässigt haben.“
Nein, unsere Vorfahren haben nichts vernachlässigt, im Gegenteil. Sie haben dafür gesorgt, dass die
Kirche 25 Hektar Ackerland und somit Einnahmen zur Erhaltung der Kirche und der Friedhöfe hat. 5
Hektar Kirchenfeld hat Herr Pfarrer Sinn verkauft. Nach seiner Aussage für die Renovierung der
Kirche. Die Renovierungskosten wurden jedoch von der Firma Martin Schlereth, Michael Schlereth &
Doris Schlereth GbR oder deren Stiftung zu 100 % getragen. Auch die Kirche, an der nun 5
Funkantennen angebracht sind, wurde ebenfalls von unseren Vorfahren erbaut. Wenn der Friedhof den
Lieblingern gehört und nicht Pfarrer Sinn, stellt sich die Frage, warum sich er und Frau Waltraut
dennoch in unsere Bemühungen zur Friedhofspflege eingemischt und erschwert haben.
Es scheint, als hätten beide von Anfang an das Ziel verfolgt, unser Projekt scheitern zu lassen. Die
Begründung, dass wir die Dienste des Bürgermeisters nicht in Anspruch nehmen sollen, war lediglich
ein Vorwand. Sie hatten nicht mit meiner Zielstrebigkeit und Ausdauer gerechnet.
Pfarrer Walther Sinn und Waltraut Eberle haben eine gerichtliche Auseinandersetzung wegen
der „alten Schule“ mit dem Bürgermeister. Dies wurde mehrfach in der LR und RM von Adam Arnold
berichtet.
Als der Bürgermeister von Liebling erfuhr, dass seine Hilfe von Seiten Pfarrer Sinns und Waltraut Eberles nicht gewünscht ist, hat er sich zurückgezogen, um keine neue Auseinandersetzung zu
generieren. So standen wir vom Verein mit leeren Händen da.
Im Oktober 2025, bei meinem dritten Besuch in Liebling, konnte ich erneut kein Treffen mit
Pfarrer Sinn arrangieren. Daher suchte ich das Gespräch mit dem Bürgermeister in Liebling und in
Birda, da Pfarrer Sinn auch die Gemeinde in Birda betreut. In Birda hat er jedoch keinen Einfluss mehr,
und alle Angelegenheiten, die die Kirche und den Friedhof betreffen, werden direkt mit dem
Bürgermeister und den Landsleuten in Deutschland geregelt.
Pfarrer Sinn scheint in Liebling dieselben Befürchtungen zu haben wie in Birda: Er möchte nicht, dass
ihm die Verantwortung für die Gemeindebelange entzogen wird.
Als ich im Oktober 2025 den Zustand des Friedhofs nach den Sturmschäden und einer
schweren Grabschändung sah, dachte ich, es könne nicht schlimmer kommen. Doch dann erfuhr ich
von einer weiteren beunruhigenden Entwicklung:
Am 8. März 2024 wurde die Firma „Goldregen der Sonne S.R.L.“ in Liebling, Nr. 1 (der Kirche),
registriert.
Inhaber der Firma: Eberle Waltraut
Anteilseigener: Eberle Waltraut (Nürnberg) 75 % | Pfarrer Walter Sinn (Semlak) 25 %
Interessanterweise gab es keine Mitteilung darüber, dass Frau Waltraut Eberle seit dem 08.03.2024
die Kirche als Adresse für ihre private Firma nutzt. Dies wurde in keinem LR, noch nicht einmal in
dem jetzigen LR 150 – Dezember 2025, auch in keiner RM von Adam Arnold, bekannt gegeben.
Ebenso wird die Kirche als Ausstellungsraum für die Bilder ihres Vaters missbraucht. Es scheint, als
ob Waltraut Eberle mehr ihre eigenen Interessen vertritt als die der Kirche und der Friedhöfe.
Hatte Waltraut Eberle die Zustimmung der KG Liebling, des Konsistoriums, des Bezirksdekans oder
des Landeskirchenkuratoriums, die Kirche Liebling als, Ausstellungsraum für die Bilder ihres Vaters
zu nutzen, die Kirche als ihre private Firmenadresse zu nutzen?
Die FirmaNr. 1
GOLDREGEN DER SONNE S.R.L. | CUI 49736191
Firmensitz: 307245 Liebling Str. Principala Nr. 1 (Kirche),
Ateilseigner:
Eberle Waltraut (Nürnber) 75 %
Walter Sinn (Semlak) 25 %
Firma Nr. 2
SOLARPARK LIEBLING S.C.E. CU RASPUNDERE LIMITATA, | CUI 52012687
Firmensitz: 307245 Liebling Str. Principala Nr. 1 (Kirche)
Anteileigner:
Huttarsch Hans Herbert, Pregnitz D 20%
Sinn Walter, Municipiul Baia Mare RO 20%
Bogdan Gabor, Municipiul Timis RO 20 %
Eberle Waltraut, Liebling RO 20%
Mit diesem Vorgehen, die Kirche als Firmenadresse und Ausstellungsraum für die Bilder ihres Vaters
zu nutzen, haben sowohl Pfarrer Sinn als auch Frau Waltraut das Vertrauen der Landsleute verloren.
Besonders problematisch ist, dass Frau Waltraut die Kosten für den Antrag zur Nutzungsänderung des
Kirchenfeldes im Rathaus Liebling aus der Kirchenkasse beglichen hat.
Zudem stellt sich die Frage, ob es gemäß der
„Verordnung
über die Nebentätigkeit
der Pfarrerinnen und Pfarrer“
zulässig ist, dass ein Pfarrer (Walther Sinn) an Firmen beteiligt ist, die die Kirche Liebling als
Firmenanschrift nutzt.
An Firmen beteiligt ist das Kirchenfeld privat nutzt, das unter seiner Verwaltung zum Wohle der
Gemeinde steht.
Antrag auf Änderung Nutzung von Kirchenfeld Liebling als Solarpark
„Cerere pentr emiterea certtificatului de urbanism“ für die erichtung eines „parc fotovoltaic“
Es steht fest, dass zum Zeitpunkt des Antrags Von Eberle Waltraut, vom 28.03.2024 kein Beschluss
der Kirchengemeinde (KG) Liebling hinsichtlich der geplanten Änderung Nutzung der Fläche von 5
Hektar des Kirchenfeldes zur Installation von Solarpaneelen vorlag. Trotz des fehlenden Beschlusses
hat Frau Waltraut Eberle Anträge unter Einbeziehung von zum Ackerland der KG Liebling gehörenden
Grundstücksflächen eingereicht. Es wird darauf hingewiesen, dass Frau Eberle nach geltendem
rumänischem Recht nicht befugt ist, für diesen Antrag zu stellen. Ob nach kirchlichem Recht möglich
ist, dazu habe ich beim „Consistoriul Districtual Evanghelic C.A. Sebeș“ eine Petition eingereicht.
Die Kosten für die Genehmigung des Antrages von 2.064,00 Lei wurde am 20.03.2025
von dem Kirchenkonto in Lei: RO44 CECE TM34 30RON071 8454 (identisch mit dem Spendenkonto
der Kirche Liebling aus dem LR) an das Rathaus Liebling überwiesen.
Es stellt sich nun die dringende Frage:
Ist die Kirche in Liebling noch ein Gotteshaus, oder wurde sie umfunktioniert zu einem
Ausstellungsraum bzw. Gewerberaum?
Die Antwort auf diese Frage ist von entscheidender Bedeutung für das Verständnis der aktuellen
Situation und der Zukunft der Kirche in Liebling. Die jüngsten Entwicklungen und die Gründung der
Firma „Goldregen der Sonne S.R.L.“ mit der Adresse Liebling Nr. 1 (der Kirche) werfen neue,
ernsthafte Fragen auf. Diese Fragen lauten:
 Ist die Kirche in Liebling nun im Privatbesitz?
Wird sie zur Miete oder Pacht an Frau Waltraut Eberle und die beiden Firmen überlassen, die
die Anschrift der Kirche als Firmenadresse nutzen?
 Werden nun zwei Briefkästen für die Korrespondenz der beiden Firmen an der Kirche
in Liebling angebracht?
Dies würde eine deutliche Bestätigung für die gewerbliche Nutzung der Kirche darstellen.
 Bestehen Miet- oder Pachtverträge für die beiden Firmen?
Wurden rechtliche Verträge abgeschlossen, um die Nutzung der Kirche durch diese Firmen zu
regeln?
 Übernimmt die Kirche, wie im Falle von Frau Waltraut Eberle, auch die privaten
Kosten beider Firmen?
Wurde die Kirchenkasse für private Firmenzwecke genutzt?
 Wie ist die Büroaufteilung in der Kirche?
Nutzt eine Firma die rechte und die andere Firma die linke Hälfte der Kirche?
 Was passiert mit dem Altar und den Kirchenbänken?
Werden diese nun durch Bürotische und Stühle ersetzt?
 Werden Büromöbel und Ordnerschränke in der Kirche aufgestellt?
Diese Maßnahmen wären ein weiterer Schritt zur Umfunktionierung der Kirche in einen
gewerblichen Raum.
Frau Waltraut Eberle war in der Vergangenheit stets sehr kommunikativ und hat in den
Publikationen von Adam Arnold im „Lieblinger Rundschreiben“ und der „RM“ betont, dass all ihre
Handlungen dem Wohle der Kirche und der Friedhöfe dienten. Doch hat sie nie mitgeteilt, dass sie
2024 die Firma „Goldregen der Sonne S.R.L.“ gegründet hat und die Kirche als Firmenadresse
nutzt. Auch hat Eberle Waltraut nicht darüber informiert, dass sie ihre private Rechnungen
aus der Kirchenkasse beglichen hat.
Im letzten LR von Adam Arnold (LR 150 – Dezember 2025) war dazu noch Gelegenheit, denn Sie
und auch Pfarrer Walther Sinn wussten inzwischen, dass mir die Umwandlung des Kirchenfeldes in
einen Solarpark und die Nutzung der Kirche Liebling als private Firmenanschrift bekannt ist. Nein,
beide haben nichts preisgegeben in der Hoffnung, dass nichts bekannt wird und Ihr „Treiben“ einfach
weitergeht.
Mit solchen Aktionen geht das Vertrauen der Gemeinschaft endgültig verloren.
Sobald ich eine Antwort auf die Petition vom Kirchenbezirk Mühlbach erhalte, werde ich diese auf
unserer HP veröffentlichen und Adam Arnold bitten, dies mit einer RM an die Landleute zu verteilen.
Peter Bliedung
Vorstand: Liebling Friedhofwest n. e. V.
Haardtstr. 5a | 67105 Schifferstadt
Fon:- 06235-4910411
Handy- 0160-90930763
E- Mail- kontakt@liebling-friedhof.de
HP: https://liebling-friedhof.de


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Liebling Friedhof West n. e. V.
(für Euro) IBAN: DE63 5455 0010 0194 0882 09
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